by jsAdmin
10. August 2009 19:32
Hypotheken Rente – das klingt erst einmal wie ein Widerspruch. Dieser Widerspruch lässt sich jedoch auflösen. Eine Immobilie ist ein oft genutztes Instrument für die Privatvorsorge (die eigenen 4 Wände). Die Argumentation hierfür ist sowohl schlüssig als auch richtig, aber trotzdem kann immer mal etwas dazwischen kommen.
Ist man im Rentenalter und hat die Immobile bereits abgezahlt, spart man sich sicherlich die Miete. Aber eine Immobilie hat auch laufende Kosten und es fallen Reparaturen an, die unter Umständen recht kostspielig werden können.
Eine weitere Variante könnte sein, dass das monatlich zur Verfügung stehende Kapital einfach nicht ausreicht. Hier besteht das Problem, dass die Immobilie sehr viel Kapital bindet, was dann während der Rente nicht mehr zur Verfügung steht. Hier könnte eine Hypotheken Rente ins Spiel kommen, oft auch inverse Hypothek genannt. Bei dieser Hypotheken Rente wird die Immobilie verkauft, ohne dass man selbst ausziehen muss, der Käufer aber auch nicht den gesamten Kaufpreis auf einmal zahlen muss. Hier wird dann eine monatliche Leibrente fällig. Entsprechend hängt das Risiko und auch die tatsächliche Höhe der Leibrente deutlich vom Alter des Verkäufers, vom Wert der Immobilie und vom gültigen Zinssatz ab.
Ein Modell wie die Hypotheken Rente ist in den USA bereits seit Jahrzehnten üblich und auch wird auch viel genutzt wird, wird in Deutschland erst langsam aufgesetzt. Diese Hypotheken Rente könnte aber für viele Leute, denen heute nur der Verkauf Ihrer Immobilie – mit allen Konsequenzen – bleibt, eine sinnvolle Alternative sein.
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